Ein Blick in die Vergangenheit
Zeichnen kann jeder lernen. Davon bin ich fest überzeugt. Der eine schafft es in einem Jahr, der andere braucht ein paar Jahre mehr, wenn er nur genug Geduld hat. Für mich ist Zeichnen ein Handwerk, vielleicht kann man es auch Kunsthandwerk nennen, dennoch glaube ich das es nicht besonders viel Talent braucht um es zu lernen.
Um euch deutlich zu machen, dass auch ich nicht mit einem Bleistift in der Hand geboren wurde, möchte ich euch hier anhand einer kleinen Zeitleiste zeigen wie ich angefangen habe. Ich zum Beispiel war der Typ Mensch der mehrere Jahre gebraucht hat um dahin zu kommen wo ich jetzt bin. Ich kenne aber durchaus auch Menschen die dafür nur ein bis zwei Jahre gebraucht haben.
Gehen wir also zurück ins Jahr 2002:
Dieses Bild dürfte eines meiner ersten gewesen sein. Angefangen hat diese ganze Zeichnerei wohl weil ich ein totales Pferdefreak war. Ich hatte immer eine Wendy zu Hause liegen, und irgendwann habe ich im Internet Zeichnungen von anderen entdeckt. “Das will ich auch können” hab ich mir gedacht, und jetzt sind wir hier.
Der Araberkopf rechts ist ebenfalls von 2002, da habe ich dann wohl das erste Mal ausprobiert ein paar Schattierungen reinzukriegen.
Weiter geht’s im nächsten Jahr. Entweder habe ich in diesem Jahr nicht viel gemacht, oder ich habe einfach nichts mehr aufgehoben, was ich inzwischen sehr schade finde. Deswegen kann ich jedem nur raten: Hebt eure alten Zeichnungen auf! In jeden Fall!
2004 ging es dann ein ganzes Stück voran. Ich habe vermehrt mit Schattierungen gearbeitet und schon viel mehr Details eingebaut.
2005 dann die ersten Menschen, das erste Mal ein Bild mit Buntstift und nicht nur Pferde. Die ersten Menschen waren Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker. Star Wars lässt grüßen.
2006 habe ich die ersten Aufträge bekommen, zuerst von Bekannten, dann auch übers Internet. Der allererste Auftrag kam über ein Pferdforum, eine Bleistiftvollage mit vier Bildern von einem wunderschönen Friesen. Gegen Ende des Jahres kam die größte Kleinarbeit bis jetzt: Ein Mototrrad ohne besonders viel Verkleidung. Und das in Buntstift.
Es war sehr viel Arbeit, hat aber auch einen Heidenspaß gemacht.
So hat das dann alles seinen Lauf genommen. Alles weitere könnt ihr in den Galerien sehen.






